Das Grab des Stifters

 

 Vom Grabmal unseres Stifters existierte ein Foto, etwa um das Jahr 1900 aufgenommen. Niemand kannte jedoch die Grabstelle. Durch einen glücklichen Zufall wurde beim Aussortierten alter Akten im Stiftungskeller ein Lageplan gefunden, auf dem das Grab eingezeichnet war. Es aufzufinden war danach einfach; es befindet sich ca. 600 Meter vom Stiftungsgrundstück entfernt neben dem Universitätsgebäude am Königsworther Platz. Die auf dem historischen Foto aufrecht stehende Grabplatte war verschwunden - wahrscheinlich ist sie ein Opfer des Bombenkrieges geworden. Es war die Platte unseres Stifters Johann Jobst Wagener. Die Grabplatter seiner Frau, geborene Lewecke, war beschädigt erhalten, jedoch, 232 Jahre nach seinem Tode, in einem grauenvollen Zustand. Der Zahn der Zeit hatte nicht nur genagt sondern auch einiges dazu gefügt.

 

Nachdem zwei städtische Ämter nach langem Hin und Her ihren Segen dazu gaben, haben wir das Grabmal unseres Stifters, obwohl es der Stadt Hannover gehört, zu unseren Lasten renovieren lassen. Das war uns der Stifter wert. Eine junge Steinmetzin, Magdalena Hinze von der Ernst Hinze GmbH & Co KG, hat dabei eine hervorragende Arbeit gemacht und sich für das historische Erbe der Stiftung unschätzbare Verdienste erworben.